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By Rainer Olliges

ISBN-10: 3662015714

ISBN-13: 9783662015711

ISBN-10: 3790809543

ISBN-13: 9783790809541

Dieses Buch beschäftigt sich mit wirtschaftlichen recommendations- und Diffusionsprozessen. Aus dem Blickwinkel der evolutorischen Ökonomik heraus wird der technische Fortschritt formal abgebildet. Aus einer kritischen Auseinandersetzung mit den Denkmustern der evolutorischen Ökonomik ergibt sich dabei die Notwendigkeit, Populationen als Grundlage von formalen Modellen zu wählen. Eine Diffusion ist dann als Durchsetzung einer Verhaltensänderung innerhalb einer inhabitants darzustellen. Als eine geeignete Methode hierzu werden die genetischen Algorithmen beschrieben. Sie sind Grundlage für einige Modellsimulationen in statischen und dynamischen Umwelten und auf verschiedenen Märkten.

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Eine optimistische Einstellung angenommen, so daß die Ansprüche immer oberhalb der aktuell erreichten Werte der Zielgrößen liegen [CyMa63, 34]. Das Verhalten selbst läßt sich anhand des von WINTER eingeführten Begriffes der "Routinen" beschreiben [NeWi82, 96ft]: Es ist durch die Einhaltung von Regeln charakterisiert und somit kurzfristig konstant. Diese Routinen sind vor allem im Verhalten von Firmen leicht identifizierbar. R. durch Gewinnaufschläge auf die durchschnittlichen totalen Kosten erfolgt und nicht anhand von Grenzkostenbetrachtungen [Wint71, 242].

Es stellt sich jedoch dann die Frage, warum man die Theorie nicht auf die direkt beobachtbaren Prämissen aufbaut, zumal dann sowohl die Ableitung von Gesetzen als auch deren Überprüfung einfacher sein würde. Im hier betrachteten Fall der "als ob"-Optimierung bedeutet das, daß der Prozeß der Selektion selbst in die Betrachtung mit einbezogen werden soll und nicht deren hypothetisches Ergebnis. Eine Kernaussage der evolutorischen Ökonomik ist gerade, daß der Selektionsprozeß und die Maximierungshypothese nicht isomorph sind, und demnach unterschiedliche Wirkungen haben.

G. Kritikpunkte an dem neoklassischen Verhaltensmodell: 1. Der Entscheidungprozeß beansprucht Zeit und kognitive Anstrengungen, die für seine Initialisierung aufgewandt werden. Berücksichtigte man die daraus entstehenden Opportunitäten als Fixkosten in einem neoklassischen Kalkül, so kann es für das Individuum optimal sein, nicht sofort bei jeder Umweltänderung einen neuen Entscheidungprozeß in Gang zu setzen. 2. Die Informationsverarbeitungskapazität je Zeiteinheit ist begrenzt. Es ist demnach technisch nicht möglich, beliebig viele Entscheidungen gleichzeitig zu treffen.

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Abbildung von Diffusionsprozessen: Versuch einer formalen Modellierung in der evolutorischen Ökonomik mit Hilfe von genetischen Algorithmen by Rainer Olliges


by Kevin
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